Blaue Stunde des EMCC mit dem Da-Vinci-Team Inkubator

Mit Dr. Jens Braak und Klaus Elle erlebten die Teilnehmer am 23. April 2018 den agilen Turbolader zwischen Kunst und Physik hautnah und profitierten aus den Erfahrungen aus der Praxis: Roland Gerhards (GF, ZAL), Uwe Hoven (Entrepreneur) und Thorsten Brinkop (PAG).

Agile Organisationen schnell und nachhaltig zu unterstützen haben sich die Gründer des Da-Vinci-Teams Dr. Jens Braak und Klaus Elle auf die Fahne geschrieben. Für Multi-Disziplinäre Teams bilden die beiden Berater den Extremfall im Spannungsfeld zwischen Kunst und Physik. Neben einer äußerst unterhaltsamen Einführung in Philosophie und Methoden des Da-Vinci-Inkubators stiegen die beiden mit dem Publikum in lebendige Übungen zur Erarbeitung der Knackpunkte der Agilität in Unternehmen ein.

Beeindruckend waren auch die konkreten Berichte aus der Praxis, die von Kundenseite präsentiert wurden. Roland Gerhards, Geschäftsführer des ZAL (Zentrum für angewandte Luftfahrtforschung GmbH) berichtete von den nachhaltigen Effekten des Da-Vinci-Coachings für sein Management Team. Der Entrepreneur Uwe Hoven (Licht- und Energietechnik) profitierte von einem Da-Vinci-Strategieprozess, der nicht nur die Ausrichtung des Unternehmens auf den Punkt brachte, sondern sogar Basis für eine Softwareentwicklung war. Der Leiter des Change Managements Thorsten Brinkop (Premium Aerotec GmbH) erläuterte die Nachhaltige Wirkung, die der Da-Vinci-Inkubator für die Jahres-Führungskräftekonferenz mit über 180 Teilnehmenden hatte.

Die über 40 Teilnehmenden konnten sich ein konkretes Bild von den innovativen und kraftvollen Da-Vinci-Methoden machen und waren begeistert von dem intensiven Austausch mit Menschen aus den Bereichen Personalwirtschaft, Coaching und Forschung. Die Veranstaltung eröffnete Peter van Eyk (Präsident EMCC Deutschland e.V.). Er stellte den 1992 gegründeten EMCC vor, der die Förderung der Qualität im Bereich Coaching und Mentoring international fördert und die Durchsetzung hoher Qualitätsstandards vorantreibt.

Wir freuen uns auf weitere EMCC-Themenabende, die durch unsere aktiven Mitglieder initiiert werden.

Fotos: www.michaela-kaiser.de

DA-VINCI-TEAM

Ein großes Wort

Die Zeit der großen Universalgenies wie eines Leonardo Da-Vinci ist vorüber, heute sind multidisziplinäre Teams das innovative Organ einer hoch entwickelten Gesellschaft.

Da-Vinci-Team, ein  großes Wort, groß genug, um darin inspirierende Kraftfelder zu erzeugen, um den heutigen Wandel in all seiner Dynamik sinnvoll begleiten zu können.

Der Physiker und der Künstler

Am Beginn dieser Geschichte stehen zwei Personen: Der Physiker und der Künstler. Zwei Personen, die konkret wie auch symbolisch für zwei unterschiedliche Betrachtungsweisen von Wirklichkeit stehen.

Der eine erforscht mit den Mitteln der Naturwissenschaft die Gesetzmäßigkeiten der Materie. Er betrachtet im Lichte der Objektivität die kosmischen Rhythmen, verallgemeinert, strukturiert. Er folgt der Logik.

Den anderen interessieren mehr die auftretenden Phänomene, die im Zusammenstoß mit der Wirklichkeit in uns selbst entstehen. Er äußert sich subjektiv-emotional, seine Sprache ist eine freie, künstlerische. Unscharf, berührend, er folgt der Harmonie, sucht Schönheit.

Beide behaupten, dass sie Systeme verstehen. Jeder auf seine Art, konsequent, unterschiedlich. Physisch und Metaphysisch. Beide wissen: Wenn sie Organisationen beschreiben, verstehen und verändern wollen, können sie auf das Wissen des anderen nicht verzichten.

Sie wollen im Dialog zwischen faszinierenden Gegensätzen Zukunft erfinden. Sie sind praktische Theoretiker. Sie treiben Widersprüche in harmonische Sackgassen. Sie verstehen Konflikte als erneuerbare Energieressourcen für einen nachhaltigen Wandel. Sie denken vom Morgen hinüber ins Heute. Dialogisch-strukturiert, ganzheitlich-kreativ.

Sie bringen Teams auf eine neue Ebene der Zusammenarbeit, wo mit Phantasie und Logik lebendige Vielfalt erzeugt wird.

Der Start

Von Beginn an gab es nicht den großen strategischen Plan des Physikers oder die kraftvolle Vision des Künstlers, eher beiderseitige Sympathie, intuitives Gespür von Bedeutsamkeit.

Bei unserer Kommunikation und der ersten Zusammenarbeit entstanden faszinierende Interferenzmuster, die wir als FLOW bestaunten. Es passierte etwas, wir wollten es zulassen, den kreativen Impulsen einen Rahmen geben.

Zusammen konnten wir viel besser denken, als uns das allein gelang. Wir erzeugten Feed-Back-Schleifen der erweiterten Erkenntnis. Wir hatten Respekt und Neugier vor der Weltsicht des anderen, weil sie etwas zeigte, was unserem eigenen Blick verschlossen blieb. Es ging uns nicht um Dominanz, um Meinungsführerschaft, nicht darum, die eigene Weltsicht zum Maßstab aller Dinge zu mache. Wir suchten eher nach kraftvollen Schnittmengen in den unterschiedlichen Perspektiven.

Im Zusammenspiel von Logik, Struktur und Stabilität einerseits, mit kreativer Freiheit, Chaos und Phantasie andererseits ließen sich Organisationen viel umfassender verstehen. Wir konnten gemeinsam ein wesentlich wirkungsvolleres Bild entwickeln. Wir konnten in einer multidimensionalen Landkarte navigieren, die Menschen durch die Erregungsfelder der Veränderung und Instabilität mit all ihren Unwägbarkeiten und Unsicherheiten führt.

Unser Interesse war geweckt für die Prinzipien der multidisziplinären Zusammenarbeit in einem radikaleren Kontext als bisher. Gab es Regeln, Grundsätze, Bauanleitungen, die man befolgen sollte, um zu einem guten Da-Vinci-Team zu werden? Grundsätze, die auch die unterschiedlichsten Charaktere, Kompetenzen und Erfahrungen zu einem unmittelbaren und konstruktiven Dialog führen.

Der nächste Schritt:

Da-Vinci-Interviews mit Experten

Wir wollen das Thema in die Welt tragen, andere Menschen einbinden. Was haben andere für Erfahrungen gemacht, wie lässt sich ein größeres Gewebe herstellen, das unser Strickmuster bereichert?

Wir sprechen Sie an oder Sie sprechen uns an, wenn Sie Interesse an einer einstündigen Da-Vinci-Session haben.

Herzlichst

Dr. Jens Braak und Klaus Elle

Da-Vinci-Workshops

Hamburg – Schweiz – Wien – Südafrika

Der Künstler und der Physiker